RMV Hauptverwaltung

Neubau eines Verwaltungsgebäudes für den Rhein-Main-Verkehrsverbund

Ort: Hofheim am Taunus
Bauherr: Taunus Sparkasse 
Planungs-/Bauzeit: 2019 – 2023
BGF o.i.: 4.805 m²
BGF u.i.: 1.815 m²
MF: 3.996 m2

Der sechsgeschossige L-Förmige Neubau mit fünf Vollgeschossen und einem zurückgestaffelten Dachgeschoss entsteht auf einer Konversionsfläche in direkter Nachbarschaft zur schon bestehenden Verwaltung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes aus den 1990er Jahren. Das neue Haus sticht so deutlich aus dem heterogenen Stadtbild heraus und präsentiert sich als moderner geschwungener Stadtbaustein mit abgerundeter Gebäudeecke an der Einmündung der Seilerbahn. 

Raumhohe aber unterschiedlich breite Fenster erzeugen zusammen mit ebenfalls unterschiedlich diagonal auslaufenden Laibungen ein variantenreiches Fassadenbild im Straßenraum. Aus der Fassade kragt ein dem Gebäudeverlauf folgendes gerahmtes Element, das die ersten drei Obergeschosse zusammenfasst. Die in dem Rahmen zurückgesetzte Glasfassade fasst die drei Geschosse zusammen und lässt sie wie ein überdimensionaler Screen vor dem Haus schweben. Vertikale und gegeneinander versetzt verlaufende Lisenen aus goldfarbigen Streckmetallblechen lassen eine oszillierende Schicht entstehen. Das zurückgestaffelte fünfte Geschoss ist mit farbig eloxiertem Blech verkleidet und tritt optisch gegenüber dem hell verputzten Hauptvolumen zurück. Eine umlaufende Dachterrasse unterstreicht die Wertigkeit des Geschosses.

An der Gebäudeecke liegt die zentrale und mit großflächigen Leuchtwänden inszenierte Zugang für die Mitarbeiter und Kunden des RMV. An das Entree schließen der Empfang mit Infotresen und der RMV-Shop sowie die Poststelle an. Ein variabel einzuteilender Konferenzbereich entwickelt sich in die Tiefe des Grundstücks. Im hinteren Bereich des Erdgeschosses erfolgt die Zufahrt zur Tiefgarage und der Zugang zu den 48 überdachten Fahrradstellplätzen. In den Obergeschossen liegen jeweils in 400 Quadratmetereinheiten aufgeteilt die flexibel teilbaren und mit unterschiedlichen Nutzungsszenarien zu bespielenden Büroflächen.

 

 

„Vertikale und gegeneinander versetzt verlaufende Lisenen aus goldfarbigen Streckmetallblechen erzeugen eine oszillierende Fassadenschicht."