Hoch der Isar

Neubau von 13 Wohngebäuden

Ort: München
Bauherr: Becken Development
Planungs-/Bauzeit: meyerschmitzmorkramer | 2018
BGF oi/ui: 18.720/14.840 m²
Leistungsphasen: Wettbewerb

An einem geschichtsträchtigen Ort in München bekommt Wohnen eine neue Qualität. Auf dem ehemaligen Gelände der Paulaner Brauerei am Nockherberg im Stadtbezirk Au-Haidhausen plant holger meyer architektur ein klassisch zeitloses Wohnensemble mit einem flexiblen Wohnungsmix.

Zusammen mit zwei weiteren Architekturbüros wurde in einem Werkstattverfahren der Gesamtentwurf für das Baufeld an der Hochstraße erarbeitet, der die städtebauliche Grundidee von amorphen Stadtbausteinen aus individuellen Hausgruppen ausdrucksstark umsetzt. Es entsteht ein vielschichtiges Ensemble aus insgesamt 13 Neubauten, die zusammen mit der bestehenden Bebauung entlang der Hochstraße eine polygonale Blockrandbebauung formen.

Die vier von holger meyer architektur geplanten Häuser treten dabei selbstbewusst und wiedererkennbar mit ihren Gebäudeköpfen als modernes Belvedere in Erscheinung. Sie ordnen sich jedoch einem einheitlichen Materialkonzept unter, dem der Gestaltungsleitfaden für das Quartier zugrunde liegt. Die übergeordnete Fassadenstruktur mit ausgeprägten, massiven Elementen betont den kubischen Charakter der Anlage. Große Öffnungen erlauben Ausblicke in den umliegenden Park und ermöglichen die Belichtung der tieferen Gebäudeteile. Die teilweise für „Urban Gardening“ gemeinschaftlich genutzten Dachterrassen prägen die Silhouette des Ensembles.

Um den Vorgaben des Wohnungsmix für alle Lebenslagen gerecht zu werden, entstehen in den unteren Etagen viele kleinere Wohneinheiten. Die größeren Wohnungen liegen in den oberen Etagen. Die Dachgeschosswohnungen verfügen über großzügige Terrassen. Das gesamte Quartier steht auf einer Tiefgarage mit 180 Stellplätzen, die über die kompakten Erschließungskerne direkt an die Wohnungen angebunden sind. holger meyer architektur koordiniert zusätzlich die Gesamtplanung des 14.000 m² großen Projekts.








„Industrielle Nutzung weicht neuem Wohnraum“



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